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  • 2014

  • Müller, Hans-Peter (2014): Pierre Bourdieu. Eine systematische Einführung. 1. Aufl.. Berlin: Suhrkamp

    Abstract: Hinsichtlich ihrer klaren Diktion und didaktischen Reflektiertheit wirkt diese "systematische Einführung" in das Werk Bourdieus eher reihenuntypisch. Wenn das gut strukturierte Buch des Professors für Soziologie an der HU Berlin dennoch einen konzentrierten, möglichst sozialwissenschaftlich vorgeprägten Leser erfordert, liegt das vor allem am komplexen und vielschichtigen Werk des französischen Soziologen und Philosophen selbst, der sich auch gern auf politische Diskussionen eingelassen hat bzw. diese provozierte. Nach einer kurzen Einführung in Leben und Werk beschreibt Müller fundiert den "analytischen Baukasten" samt der Klärung von Schlüsselbegriffen (u.a. "Struktur", "Habitus", "soziale Felder", "Kapital"). Im 2. Hauptabschnitt analysiert er jeweils in eigenen Kapiteln die bevorzugten empirischen Studien(-felder) Bourdieus (u.a. Bildung, Klasse, Literatur, Ökonomie). Auch wenn dies angesichts der Alternativen bei Reclam (J. Jurt: BA 7/08), Junius (M. Schwingel: ID 25/09) und Metzler ("Bourdieu-Handbuch", ID 48/09) schwer wird, wäre der gelungenen Einführung ein gröe︢rer Leserkreis zu wünschen. (3)

  • 2004

  • Blättel-Mink, Birgit; Katz, Ingrid (Hg.) (2004): Soziologie als Beruf?. Soziologische Beratung zwischen Wissenschaft und Praxis. 1. Aufl.. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Online verfügbar unter http://www.loc.gov/catdir/enhancements/fy1409/2004436342-b.html

     

    Abstract: Zu den Tätigkeitsfeldern von Soziologinnen und Soziologen außerhalb von Universität und Fachhochschule zählen: Personalwesen und -weiterbildung in Wirtschaft und Verwaltung, Marktforschung, Journalismus und Public Relations. Immer häufiger taucht der Begriff "Soziologische Beratung" auf, der in einen engen Zusammenhang mit beruflicher Selbstständigkeit gestellt wird. Soziologische Beratung leistet den Transfer wissenschaftlichen Wissens in die Praxis und orientiert sich dabei an der methodischen Kompetenz und der Themenvielfalt ihrer Disziplin. Soziologie kann in allen Bereichen, in denen Entwicklungsprozesse analysiert und neue Konzepte umgesetzt werden sollen, zur Anwendung kommen. Die Frage ist, inwiefern es der akademischen Disziplin Soziologie gelingt, Praxisbezüge zu integrieren und damit Gestaltungswissen zu produzieren. Des weiteren ist zu fragen, inwieweit es der soziologischen (Beratungs-)Praxis möglich ist, ihr Wissen mit der Hochschule zu kommunizieren und zu reflektieren, also an die wissenschaftliche Disziplin rück zu koppeln. Die vorliegende Publikation enthält sowohl Überlegungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Praxis als auch empirische Studien über Soziologische Beratung als Tätigkeitsfeld, dazu Praxisberichte von Beraterinnen und Beratern, Beiträge aus der Perspektive der Wirtschaft und schließlich ein Modul für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit für angehende Beraterinnen und Berater.

  • 2003

  • Mead, George Herbert (2003) : Die Genesis der Identität und die soziale Kontrolle In: Mead, George Herbert; Joas, Hans (Hg.): Gesammelte Aufsätze: Band 1: 1. Aufl., [Nachdr.]: Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft), S. 299-328
  • 1925

  • Mead, George Herbert (1925): The Genesis of the Self and Social Control. In: The International Journal of Ethics 35 (3), S. 251-277. DOI: 10.1086/intejethi.35.3.2377274
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