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2017
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(2017): Identität. Über die Entstehung des Gedankens, dass der Mensch ein Individuum ist, den nicht leicht zu verwirklichenden Anspruch auf Individualität und Kompetenzen, Identität in einer riskanten Moderne zu finden und zu wahren. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wiesbaden: Springer VS
Abstract: Individualität, Kampf um Aufmerksamkeit, Mode und Lebensstil -- Identität, sich mit den Augen der Anderen sehen, Außenleitung, dramatische Auftritte im Alltag und der Zwang der Verhältnisse -- Krise der Lebenswelt und der Identität in der Moderne, Kompetenzen, bewegliches Denken und Mut Das Lehrbuch stellt im ersten Teil die gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen dar, dass der Mensch sich bewusst wurde, ein Individuum zu sein, und es liefert soziologische Erklärungen, wie er seine Individualität zum Ausdruck bringt. Im zweiten Teil wird die Frage nach der Identität in der fortgeschrittenen Moderne nach folgenden Unterfragen behandelt: Wie sind wir geworden, was wir sind? Welcher Kompetenzen bedarf es, um eine Balance zwischen unseren individuellen Ansprüchen und sozialen Erwartungen zu finden? Für die dritte Auflage wurden alle Kapitel aktualisiert. Um die Lektüre zu erleichtern, wurde gleich am Anfang ein neues Kapitel „Überblick und Zusammenfassung“ eingefügt. Der zweite Teil des Lehrbuches wurde neu gegliedert und um ein Kapitel „Autonomie des Subjekts in und gegen Rollen, Ich-Identität“ erweitert. Der Inhalt • Individualität, Kampf um Aufmerksamkeit, Mode und Lebensstil • Identität, sich mit den Augen der Anderen sehen, Außenleitung, dramatische Auftritte im Alltag und der Zwang der Verhältnisse • Krise der Lebenswelt und der Identität in der Moderne, Kompetenzen, bewegliches Denken und Mut Die Zielgruppen • Studierende der Soziologie, der Pädagogik, der Psychologie und der Sozialarbeit • Studierende aus Studiengängen für das Lehramt und für erziehende Berufe • Alle, die schon immer an Antworten auf die oben genannten Fragen interessiert waren Der Autor Dr. Dr. Heinz Abels, em. Univ.-Professor am Institut für Soziologie an der FernUniversität in Hagen
2016
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Albers, Irene; Franke, Anselm (Hg.) (2016): Animismus. Revisionen der Moderne. Neuauflage. Zürich: Diaphanes
Abstract: Der 'Animismus' ist eine Erfindung der Ethnologie des 19. Jahrhunderts, geprägt auf dem Höhepunkt des europäischen Kolonialismus. Animisten bevölkern die unbelebte Natur mit Seelen und Geistern. Das erklärt man als eine die materielle Realität verkennende 'Projektion', durch die den Dingen und der Natur Leben und Handlungsmacht zugeschrieben wird. Animismus wird so zum Gegenbild moderner Wissenschaft, zum Ausdruck eines 'Naturzustands', in dem Psyche und Natur als ungeschieden gelten. Wenn sich letzthin ein neues Interesse am Animismus herausgebildet hat, liegt das nicht daran, dass der Begriff als wissenschaftliche Kategorie rehabilitiert wurde. Vielmehr ist die kategorische Trennung von subjektiver und objektiver Welt selbst in Bewegung geraten.
2013
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(2013): Rätsel und Komplotte. Kriminalliteratur, Paranoia, moderne Gesellschaft. 1. Aufl.. Berlin: Suhrkamp
Abstract: Die Geburt der Moderne aus dem Geist der Kriminalliteratur Was hat die Kriminalliteratur mit der Paranoia und den Sozialwissenschaften zu tun? Dieser Frage geht Luc Boltanski in seinem höchst originellen, preisgekrönten Buch nach. Seine Antwort: Wie die Sozialwissenschaften entsteht auch die Kriminalliteratur um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, und in diese Zeit fällt auch die Entdeckung der Paranoia in der Psychiatrie. Zusammen zeugen sie von einem sich zunehmend verbreitenden Zweifel an der »Realität der Realität«, der als Symptom der Moderne gelten kann. Boltanski deckt diesen faszinierenden Zusammenhang zwischen Kriminalliteratur, Paranoia und Wissenschaft insbesondere durch fulminante Analysen der Romane von Arthur Conan Doyle und Georges Simenon auf. Während in England der Privatmann Sherlock Holmes durch die Lösung von Rätseln und Komplotten in der englischen Oberschicht die Stabilität der Realität wiederherzustellen sucht, ist es in Frankreich der asketische Beamte Maigret, der in den Pariser Milieus seine Nachforschungen anstellt. Auf brillante Weise verknüpft Boltanski seine literatursoziologischen »Ermittlungen« zur Kriminal-, Spionage- und Verschwörungsliteratur mit solchen zum Paranoia-Diskurs in der Psychiatrie und zur Entstehung der sozialwissenschaftlichen Erforschung der sozialen Realität: Wie der Detektiv oder Kommissar sucht auch der Paranoiker oder Sozialwissenschaftler nach der Wirklichkeit hinter der sozialen Wirklichkeit. Ein Meisterstück!
Keywords: Agent, Conspiracies, Criminal investigation, Detective and mystery stories, Detektiv, Gesellschaft, History and criticism, Komplott, Kriminalität, Kriminalliteratur, Kriminalroman, Kriminalroman / Paranoia / Literatursoziologie, Kultursoziologie, Moderne, Paranoia, Popular literature, Rätsel, Realität, Social aspects, Social surveys, Spionageroman, Verschwörungstheorie / Kriminalroman / Literatursoziologie, Wissenschaft
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