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  • 2004

  • Kieserling, André (2004): Selbstbeschreibung und Fremdbeschreibung. Beiträge zur Soziologie soziologischen Wissens. Orig.-Ausg., 1. Aufl.. Frankfurt am Main: Suhrkamp

    Abstract: Bisher hat die Wissenssoziologie ihre Thematik nur mit einer sehr starken Einschränkung verfolgt. Es ging ihr primär um das Wissen "der anderen". Im Unterschied dazu geht es in den hier vorgelegten Studien immer auch um das soziologische Wissen selbst. Ihre Frage lautet, wie dieses Wissen den semantischen Haushalt der modernen Gesellschaft verändert hat. Und ihre Antwort besagt, dass es neben der Selbstbeschreibung der sozialen Systeme nun auch eine Fremdbeschreibung gibt, die aus größerer Distanz zugleich mehr Wissen und weniger Wissen anbieten kann, als in den Systemen selbst verfügbar ist.

  • 2001

  • Bourdieu, Pierre (2001): Meditationen. Zur Kritik der scholastischen Vernunft. Frankfurt am Main: Suhrkamp

    Abstract: In seinem neuen Buch beschäftigt sich der Anthropologe und Soziologe Pierre Bourdieu in bisher unerreichter Radikalität mit den Grundthemen des abendländischen Denkens: der Vorstellung vom Menschen, den Wissenschaften vom Menschen sowie den Voraussetzungen des künstlerischen Schaffens wie der philosophischen Reflexion. Pierre Bourdieu stellt seine Überlegungen über Philosophie, Wissenschaft und Kunst unter das Vorzeichen Pascals. Dies deshalb, weil Blaise Pascal für Pierre Bourdieu derjenige ist, der die verdeckten Grundlagen jeder intellektuellen Arbeit, sei sie philosophisch, literarisch oder streng wissenschaftlich, freilegt: die Muße, die Abwesenheit des Zwangs, die eigene Existenz sichern zu müssen, sowie die Distanz zum Beobachteten und Beschriebenen. Aus dieser Situation, so der Pascalianer Bourdieu, ergeben sich die prinzipiellen, systematischen, epistemologischen, ethischen und ästhetischen Irrtümer, die er einer methodologischen Kritik unterzieht. Denn in der Situation des Beobachtens dominiert nicht die Wertfreiheit: Beim Beobachter wirken Gewalt, Gewohnheit, automatisches Verhalten, Imagination, Zufall und Wahrscheinlichkeit. Im Durchgang durch die impliziten Prämissen allen Denkens entfaltet Pierre Bourdieu eine negative Philosophie, die die Ansprüche auf Wahrheit, Unterscheidungen zwischen Subjekt und Objekt – also zentrale Kategorien abendländischer Philosophie – auf ihre Geltungsvoraussetzungen befragt. Er begründet so die These, die Pascal in Worte gekleidet hat, daß »die wahre Philosophie über die Philosophie spottet«. Kommentieren Ihr Name Ihre E-Mail Adresse Kommentar Druckversion (PDF) Buchumschlag (PDF) Buchumschlag (JPG) Pierre Bourdieu Foto: Pierre Bourdieu Übersetzer Achim Russer suhrkamp taschenbuch wissenschaft suhrkamp taschenbuch wissenschaft suhrkamp taschenbuch wissenschaft suhrkamp taschenbuch wissenschaft » Verwandte Themenbereiche Französischsprachige Literatur »

  • 1997

  • Sutter, Tilmann (1997): Beobachtung verstehen, Verstehen beobachten. Perspektiven einer konstruktivistischen Hermeneutik. Tagung "Die Beobachtung verstehen, das Verstehen beobachten. Perspektiven einer konstruktivistischen Hermeneutik". Opladen: Westdt. Verl.

    Abstract: Seit einiger Zeit hat sich an verstreuten Orten ein Diskussionsfeld gebildet, auf dem methodologische und methodische Fragen der Verbindung von Systemtheorie und Hermeneutik verhandelt werden. Dieses Diskussionsfeld wird hier erstmals in gebündelter und systematisierter Form vorgestellt. Im Zentrum dabei steht die Frage, welche Herausforderungen die Hermeneutik und die neueren Entwicklungen des Konstruktivismus aneinander stellen und mit welchen Mitteln diese Herausforderungen bewältigt werden können. Der Begriff "konstruktivistische Hermeneutik" bezeichnet diese Problemstellung, die in den Beiträgen dieses Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven (Dekonstruktion, Diskursanalyse, hermeneutische Wissenssoziologie) abgegrenzt und durch Brückenschläge zwischen Systemtheorie und Hermeneutik (vor allem objektiver Hermeneutik und Konversationsanalyse) bearbeitet wird.

  • 1966

  • Berger, Peter L.; Luckmann, Thomas (1966): The social construction of reality. A treatise in the sociology of knowledge. New York: Doubleday
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