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2018
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(2018) : Interkulturelle Kompetenz In: Machleidt, Wielant; Kluge, Ulrike; Sieberer, Marcel Gerd; Heinz, Andreas; Agorastos, Agorastos (Hg.): Praxis der interkulturellen Psychiatrie und Psychotherapie: Migration und psychische Gesundheit: 2. Auflage: München: Elsevier, S. 161-169
Abstract: Interkulturelle Kompetenz erfordert Wissen über das Fremdsein, eigene Positionierung, Kenntnisse anderer Kulturen, Religionen, Gebräuche. Sie entwickelt sich im ständigen Abgleich des „Eigenen“ mit dem „Anderen“. Um sie gerade nicht nur einzelnen Sondersituationen, sondern dem gewöhnlichen Lebensalltag anzupassen, erscheint eine kritische Infragestellung der eigenen, gerade kulturellen Identität geboten. Dies gilt in besonderem Maß für psychiatriespezifische Begegnungen, in denen der Fremde sich selbst oft fremd ist. Nach einer skizzenhaften Darlegunggrundlegender Begrifflichkeiten und der Brüchigkeit allzu enger Zuordnungen wird auf die Möglichkeit verwiesen, sich an Orientierungssysteme zu halten, die dabei helfen können, fremdes Denken und Handeln verständlich und vermittelbar zu machen. An einem Fallbeispiel wird die Kontextgebundenheit interkultureller Begegnung dargestellt und erörtert. Auf dem Boden einer so gewonnenen hermeneutischen Ausrichtung, darauf wird zuletzt verwiesen, kann es sinnvoll und erfolgversprechend sein, durch inszenatorischübende Verfahren interkulturelle Kompetenz in Lernprogrammen zu „erwerben“
2017
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(2017): Interkulturelle Qualifizierung im Rahmen des Hochschulstudiums in Deutschland. Dissertation. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin, Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät. Online verfügbar unter http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/hoessler-ulrich-2017-01-31/PDF/hoessler.pdf, zuletzt geprüft am 30.04.2019
DOI: https://doi.org/10.18452/17721 Abstract: Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, ein Modell interkultureller Qualifizierung im Rahmen des Hochschulstudiums in Deutschland zu generieren. Im theoretischen Teil wird der Qualifizie-rungsbegriff in Bezug zum Qualifizierungsziel interkulturelle Kompetenz und zum Anwen-dungskontext Hochschulstudium in Deutschland erörtert sowie das Thema innerhalb der Erzie-hungswissenschaften verortet. Auf die Themen interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Lernen wird gesondert eingegangen. Darauf aufbauend werden im empirischen Tiel die zwei durchgeführten Studien beschrieben und abschließend die Ergebnisse interpretiert. Aus einer qualitativ-explorativen Interviewbefragung von 18 ehemaligen Teilnehmenden am Zusatzstudi-um Internationale Handlungskompetenz der Regensburger Hochschulen und einer quantitativ-explanativen Fragebogenstudie mit 129 damals aktuellen Teilnehmenden am Ende des Zusatz-studiums konnten relevante Eingangsbedingungen, Lernprozesse und Wirkungen sowie Kon-trollvariablen interkultureller Qualifizierungsmaßnahmen identifiziert werden. Die identifizierten Variablen werden zu den fünf Nutzungsprofilen interkultureller Qualifizierung 1) Sensibilisie-rung, 2) kognitive Anwendung, 3) Aktivierung, 4) aktionale Anwendung und 5) Potenzierung zusammengefasst. In einem Transfermodell werden die Nutzungsprofile schießlich in Bezug auf Wissenstransfer und Handlungstransfer verortet und in einem Input-Prozess-Output-Modell auf-steigend angeordnet. Das Ergebnis der Arbeit besteht somit in einem theoretisch fundierten und empirisch geprüften lern- und handlungstheoretischen Modell interkultureller Qualifizierung, das exemplarisch Bedingungen, Prozessverläufe und Wirkungen interkultureller Qualifizie-rungsmaßnahmen an deutschen Hochschulen beschreibt und dadurch Anwendungswissen für Konzeption, Implementation und Evaluation weiterer bestehender und geplanter interkultureller Qualifizierungsmaßnahmen bietet. This study aims at generating an input-process-output model of intercultural qualification in the context of academic education in Germany. The theoretical framework consists of defining in-tercultural qualification and localizing the topic within educational sciences. The topics intercul-tural competence and intercultural learning are discussed separately. There were two empirical studies: 1) 18 former participants of the Extracurricular Study Program for Intercultural Compe-tence at the Regensburg universities have been interviewed about the program’s learning pro-cesses and learning outcomes. Resulting data were analysed using qualitative methods, yielding a set of hypotheses on relations between preconditions, processes and outcomes of intercultural qualification. 2) At the end of the program, 129 participants completed a questionnaire con-structed on the results of the interview study producing quantitative data. Relevant input, pro-cess and output variables could be identified and were integrated into five user profiles: 1) sensi-tisation, 2) cognitive application, 3) activation, 4) behavioral application, and 5) potentialisation. These profiles were finally arranged in relation to knowledge transfer and behavioral transfer, thus yielding a transfer model of intercultural qualification, and were put in ascending order in an input-process-output model. This theoretically founded and empirically tested model de-scribes exemplarily preconditions, learning processes, learning outcomes, and control variables of intercultural qualification in the context of academic education in Germany. It can be used as a theoretical framework for further research or conceptualisation, implementation, and evalua-tion of intercultural qualification programs.
Keywords: AL 17900, Bildung, competence, Curriculum, didactic, Didaktik, educational sciences, Employability, erfahrungsorientiert, Erziehungswissenschaft, Evaluation, experiential, formal, formell, higher education, Hochschule, implicit, implizit, informal, informell, Intercultural, Intercultural communication, intercultural competence, interkulturell, Interkulturelle Kommunikation, Interkulturelle Kompetenz, internationalisation, Internationalisierung, key qualifikation, Kompetenz, Kompetenzerwerb, Learning, learning process, Lernen, Lernprozess, model, Modell, Pädagogik, pedagogic, qualification, Qualifizierung, Schlüsselqualifikation, Schul- und Bildungswesen, situated cognition, situiert, Unterricht, vergleichend -
(2017): Technik und Kultur. Interkulturelle Handlungskompetenz für Techniker und Ingenieure. Wiesbaden: Springer Gabler (essentials)
Abstract: Wie beeinflussen sich Kultur und Technik wechselseitig? Ein Fallbeispiel aus der internationalen Entwicklungszusammenarbeit -- Wie bestimmt Kultur den Umgang mit Technik? -- Was versteht man unter Kultur? -- Wie wirken sich kulturelle Einflussfaktoren auf die berufliche Praxis im Auslandseinsatz aus? -- Wie wirken sich kulturelle Einflussfaktoren auf den Umgang mit Technik aus? -- Wie entstehen kulturell bedingte Unterschiede im Denken und wie wirken sie auf das Erleben und Handeln? -- Was versteht man unter interkultureller Handlungskompetenz? -- Wann ist interkulturelle Handlungskompetenz gefordert? -- Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz -- Fazit in Bezug auf interkulturelle Handlungskompetenz als Schlüsselqualifikation in einer internationalisierten und globalisierten Arbeitswelt -- Schlussbemerkungen Angaben zu Umschlag (U4) Dieses essential bietet einen Zugang zur interkulturellen Thematik für Techniker und Ingenieure anhand von Fallbeispielen aus der Praxis deutscher Fach- und Führungskräfte im Auslandseinsatz. Es werden die wichtigsten Komponenten interkultureller Handlungskompetenz benannt und näher analysiert. Zudem werden Methoden beschrieben, mit denen es gelingt, unterschiedliche kulturelle Einflussfaktoren frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu bearbeiten. Der erfahrene Autor Alexander Thomas sensibilisiert für kulturell bedingte Problemlagen und zeigt Wege auf, wie eine eigenständige Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz gelingen kann. Der Inhalt Wie sich Kultur und Technik gegenseitig beeinflussen Die Auswirkung kultureller Einflussfaktoren auf die berufliche Praxis im Auslandseinsatz Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz Die Zielgruppen Studierende technischer, ingenieurwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Fächer Führungskräfte mit Auslandstätigkeit Der Autor Professor Dr. Alexander Thomas beschäftigt sich seit über 30 Jahren in Forschung und Lehre mit der Psychologie interkulturellen Handelns. Er ist Mitbegründer des Instituts für Kooperationsmanagement (IKO) an der Universität Regensburg und Autor vieler erfolgreicher Fachbücher zum Aufbau internationaler Kompetenz
2016
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(2016): The Ethics and Etiquette of Research Collaboration. In: Academic medicine : journal of the Association of American Medical Colleges 91 (12). DOI: 10.1097/ACM.0000000000001439
2015
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(2015) : Speech Etiquette: The Perspective from Cross-Cultural Communication: EBSCOhost . Online verfügbar unter http://web.a.ebscohost.com/ehost/detail/detail?vid=32&sid=fef2d251-509c-474f-a1d7-93aa3f7f75b0%40sessionmgr4009&bdata=JnNpdGU9ZWhvc3QtbGl2ZQ%3d%3d#AN=2005871947&db=mzh , zuletzt geprüft am 16.05.2018
2013
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(2013): Cross-cultural business behavior. A guide for global management. 5th. ed., 2. impression. Copenhagen: Copenhagen Business School Press
Abstract: The theme of this new edition of Cross-Cultural Business Behavior is CHANGE. First of all, cultures change. In markets around the world, business behavior is constantly evolving, impelled by generational shifts, improvements in education, and (especially) increasing exposure to the world marketplace. That is why all of the book's 43 'Negotiator Profiles' have been thoroughly updated, with new cases and fresh examples added. In addition to the change in culture, international managers' challenges have changed too. For example, just a few years ago, participants at global management seminars around the world were mainly interested in how to communicate and negotiate with overseas partners. But, they now find that their toughest challenges are how to manage overseas subsidiaries, strategic alliances, and international partnerships. To reflect these new realities, the book's time-tested framework for understanding cross-cultural negotiating behavior has been expanded to include a wide variety of practical pointers on managing in today's global marketplace. This fifth edition is important for everyone involved with global management, whether student or manager, because cultures and business challenges do change. The book is an essential survival guide for doing business in cultures other than one's own.
2012
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(2012): An Innovative Seminar Course in Business Etiquette for Pharmacy Graduate Students, zuletzt geprüft am 16.05.2018
Abstract: Objectives. To develop and implement a seminar course for graduate students in the social and administrative pharmaceutical sciences to enhance knowledge and confidence with respect their abil- ities to demonstrate appropriate business etiquette. Design. A 1-credit graduate seminar course was designed based on learner-centered constructivist theory and application of Fink’s Taxonomy for Significant Learning. Assessment. Eleven students participated in the spring 2011 seminar course presentations and activities. Students completed pre- and post-assessment instruments, which included knowledge and attitudinal questions. Formative and summative assessments showed gains in student knowledge, perceived skills, and confidence based on observation and student-reported outcomes. Conclusion. Graduate student reaction to the course was overwhelmingly positive. The etiquette course has potential application in doctor of pharmacy education, other graduate disciplines, undergraduate education, and continuing professional development. Keywords: seminar; graduate education; educational theory; professionalism, business etiquette
2000
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(2000): Liberal Civility and the Civility of Etiquette: Public Ideals and Personal ...: EBSCOhost. In: Social Theory and Practice 26 (1), S. 69-84. Online verfügbar unter http://web.a.ebscohost.com/ehost/detail/detail?vid=28&sid=fef2d251-509c-474f-a1d7-93aa3f7f75b0%40sessionmgr4009&bdata=JnNpdGU9ZWhvc3QtbGl2ZQ%3d%3d#AN=3151174&db=sih, zuletzt geprüft am 16.05.2018
Abstract: The article presents the author's views on the importance of civility in community. Several distinct communal aspects of life like family, friendship, and other associations, deeply constitutive of a person's identity, are included in a close-knit community. Civility is regarded as public notion and it includes ideas like the civic, the civil, and the civilian. Etiquette is an aspect which is closely related to moral and ethical concerns.
Keywords: Etikette, Fairness, Höflichkeit, Interkulturelle Kompetenz, Moral, Normen, Respekt, Soziales Miteinander, Umgangsformen
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