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2016
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(2016): Sinn braucht ein Fundament – Überlegungen zur Struktur der Anerkennung / Sense needs a fundament – considerations on the structure of appreciation. In: Arbeit 24 (1-2), S. 87-104. DOI: 10.1515/arbeit-2016-0007
Abstract: Sinn ist auf mehreren Ebenen konstituiert: im subjektiven Sinnerleben innerhalb des Arbeitsvollzugs, in gesellschaftlich verankerten objektiven Handlungsstrukturen sowie als normativer Ausdruck anerkannter Formen der Existenzsicherung, wie sie in der Sozialpolitik Niederschlag finden. Zwischen Sinn und Anerkennung herrscht nicht immer Übereinstimmung. Der Beitrag beleuchtet daher insbesondere die Beziehungen zwischen den drei Ebenen und stellt Inkohärenzen heraus an Stellen, wo Sinnvolles keine Anerkennung findet. Ausgehend davon wird der Vorschlag des Bedingungslosen Grundeinkommens auf sein kohärentes Potenzial hin untersucht.
2012
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(2012): Anomie, Soziale Dominanz und Autoritarismus als Determinanten ethnischer Vorurteile und politischer Distanz. In: Politische Psychologie 2 (1), S. 75-92
Abstract: Autoritarismus und Soziale Dominanz-Orientierung sind zentrale Konzepte der Sozialpsychologie im Kontext der Vorhersage ethischer Vorurteile und Politischer Einstellungen. Basierend auf dem Modell von J. Duckitt (2001) wurde zusätzlich der Einfluss von Anomie auf ideologische Überzeugungen in einer Stichprobe von 278 in den östlichen Bundesländern lebenden Personen im Durchschnittsalter von 43 Jahren untersucht. Es zeigte sich, dass Autoritarismus und Soziale Dominanz-Orientierung (hier die Komponente Gruppendominanz) positiv korrelierten mit ethnischen Vorurteilen und politischer Distanz. Zudem wurde gefunden, dass Anomie einen Vorhersagewert für Autoritarismus, Soziale Dominanz-Orientierung und politische Distanz besitzt, während ethnische Vorurteile am besten durch Autoritarismus und Soziale Dominanz-Orientierung vorhergesagt wurden. Die zweite Komponente der Sozialen Dominanzorientierung, Soziale Ungleichheit, hatte keinen Vorgersagewert für Autoritarismus und ethnische Vorurteile. Die Befunde werden vor dem Hintergrund der Funktion der Anomie für autoritäre Einstellungssysteme und politische Einstellungen diskutiert.
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