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2017
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(2017): Self-prophecies and cognitive dissonance. Habit, norms and justification of past behavior. In: North American Journal of Psychology, S. 65-86
Abstract: Asking someone to predict his/her behavior increases the probability that it will occur. We tested the production of dissonance in the paradigm of self-prophecies by clarifying the role of past behavior and normative beliefs. We also tested the effects of justifying transgressions as a way of reducing dissonance in a situation of prediction. Habit and normative beliefs about recycling were measured. The results showed that self-prophecies are a source of psychological discomfort only when the recycling habit is weak. The psychological discomfort experienced is reduced when the participants had the opportunity to justify their transgressions. Our measures enabled us to test the effects of the level of inconsistency between habit and normative beliefs on psychological discomfort. The results showed that psychological discomfort is determined by a high level of inconsistency between habit and normative beliefs. (PsycINFO Database Record (c) 2017 APA, all rights reserved)
2014
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(2014): Gerechtigkeitsurteile und Konflikte. Warum Menschen unfaire Informationen bevorzugen. In: Konfliktdynamik 3 (1), S. 8-17
Abstract: Grunde fur die Bevorzugung unfairer Informationen in Konflikten werden reflektiert. Nach einem Einblick in Prozesse der fairessrelevanten Informationssuche in Konfliktsituationen werden basierend auf der Theorie der kognitiven Dissonanz und der Fairness-Heuristik-Theorie Bewertungsprozesse erlautert. Anhand empirischer Befunde wird die Praferenz von Informationen verdeutlicht, die eine unfaire Wahrnehmung unterstutzen. Als Ursache fur diese Praferenz wird die unterschiedliche Glaubwurdigkeit von als fair und als unfair wahrgenommenen Informationen diskutiert, aus der diefolgende Hypothese abgeleitet wird: Wahrend wahrgenommene Fairness als zweifelhaft beurtielt wird wird und somit eine vertiefende der Informationssuche hervorruft, wird Unfairnessempfinden als so uberzeugend wahrgenommen, dass es zur Bestatigung des ersten Eindrucks motiviert. Die Bedeutung dieser Prozesse fur die Vermittlung von positiven Fairnessinformationen in Konfliktsituationen und fur die Konfliktlosung wird verdeutlicht. Source: 978-3-642-19034-6
2013
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(2013): Warum verhalten wir uns manchmal merkwürdig und unlogisch?. Berlin: Springer Spektrum (Spektrum-Sachbuch)
Abstract: Anhand klassischer sozialpsychologischer Experimente werden Phänomene des Verhaltens von Individuen als Teil der Gruppe beleuchtet. Es wird aufgezeigt, wie sich die Gegenwart anderer in unterschiedlichen Situationen auf den Einzelnen und dessen Verhalten auswirkt. Irrationales, unlogisches und teils merkwürdiges Agieren wird entschlüsselt. Zentrale Themen der Sozialpsychologie wie sozialer Einfluss, Normbildung, Konformität, kognitive Dissonanz und Gruppenverhalten werden dadurch populärwissenschaftlich nahe gebracht. - Inhalt: (1) Und was machen die anderen? (2) Invasion vom Mars! Rette sich, wer kann. (3) Es scheint so, als ob. (4) Ich traue meinen Augen nicht. (5) Du bist doch eine totale Niete. (6) Das ist das Ende der Welt. (7) Machen Sie bitte weiter. (8) Allein traust du dich doch nicht. (9) Nein, ich habe nichts gehört, warum? (10) Lasst mich hier raus. (11) Und wer ist mein Nächster? (12) Verzieh dich, du Idiot. (13) Fortsetzung folgt. zitiert von 2
1983
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(1983): The effects of feedback about self and others on the recall and judgments of feedback-relevant information. In: Journal of Experimental Social Psychology 19 (6), S. 540-559. DOI: 10.1016/0022-1031(83)90015-X
Abstract: Nachdem Personen Feedback über die Ergebnisse ihres Verhaltens erhalten haben, können ihre Reaktionen auf Informationen über die Validität des Feedbacks von ihrem Wunsch beeinflusst werden, ein günstiges Selbstbild aufrechtzuerhalten. Das vorliegende Experiment an 112 Gymnasiasten untersuchte die kognitiven Mediatoren dieser Reaktionen. Versuchspersonen, die negatives Feedback über ihre Leistung in einem Intelligenztest erhielten, werteten Intelligenztests generell ab und beurteilten einen von ihnen gelesenen Bericht als ungünstig für Intelligenztests. Dennoch behielten sie mehr Argumente aus dem Bericht, die günstig für Intelligenztests waren als die Versuchspersonen, die positives Feedback bekommen hatten. Diese Ergebnisse widersprachen der Hypothese, dass Versuchspersonen selektiv ihre Aufmerksamkeit auf Informationen richten, die ihnen zur Aufrechterhaltung eines positiven Selbstkonzeptes verhelfen, wenn sie mit negativen Informationen über sich selbst konfrontiert sind. Vielmehr können sie versuchen, die Argumente, die die Validität des erhaltenen Feedbacks stützen, zu widerlegen; dieser relativ größere Verarbeitungsaufwand mag dann später die Wiedererinnerung dieser Argumente erleichtern. Im Gegensatz dazu fanden sich keine Belege dafür, dass Versuchspersonen Informationen zu widerlegen suchen, die die Validität von positivem Feedback in Frage stellt. Für zwei Fragen besitzen die Ergebnisse außerdem Implikationen: Erstens, ob der Effekt von leistungsbezogenem Feedback davon abhängt, ob dieses Feedback vor oder nach der die Validität des Feedbacks betreffenden Information erhalten wird; zweitens, ob das Feedback ähnliche Effekte auf Gedächtnis und Beurteilung (auch) bei Personen hervorruft, die es nicht direkt betrifft. zitiert von 148
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