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  • 2017

  • Hößler, Ulrich (2017): Interkulturelle Qualifizierung im Rahmen des Hochschulstudiums in Deutschland. Dissertation. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin, Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät. Online verfügbar unter http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/hoessler-ulrich-2017-01-31/PDF/hoessler.pdf, zuletzt geprüft am 30.04.2019

    DOI: https://doi.org/10.18452/17721 

    Abstract: Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, ein Modell interkultureller Qualifizierung im Rahmen des Hochschulstudiums in Deutschland zu generieren. Im theoretischen Teil wird der Qualifizie-rungsbegriff in Bezug zum Qualifizierungsziel interkulturelle Kompetenz und zum Anwen-dungskontext Hochschulstudium in Deutschland erörtert sowie das Thema innerhalb der Erzie-hungswissenschaften verortet. Auf die Themen interkulturelle Kompetenz und interkulturelles Lernen wird gesondert eingegangen. Darauf aufbauend werden im empirischen Tiel die zwei durchgeführten Studien beschrieben und abschließend die Ergebnisse interpretiert. Aus einer qualitativ-explorativen Interviewbefragung von 18 ehemaligen Teilnehmenden am Zusatzstudi-um Internationale Handlungskompetenz der Regensburger Hochschulen und einer quantitativ-explanativen Fragebogenstudie mit 129 damals aktuellen Teilnehmenden am Ende des Zusatz-studiums konnten relevante Eingangsbedingungen, Lernprozesse und Wirkungen sowie Kon-trollvariablen interkultureller Qualifizierungsmaßnahmen identifiziert werden. Die identifizierten Variablen werden zu den fünf Nutzungsprofilen interkultureller Qualifizierung 1) Sensibilisie-rung, 2) kognitive Anwendung, 3) Aktivierung, 4) aktionale Anwendung und 5) Potenzierung zusammengefasst. In einem Transfermodell werden die Nutzungsprofile schießlich in Bezug auf Wissenstransfer und Handlungstransfer verortet und in einem Input-Prozess-Output-Modell auf-steigend angeordnet. Das Ergebnis der Arbeit besteht somit in einem theoretisch fundierten und empirisch geprüften lern- und handlungstheoretischen Modell interkultureller Qualifizierung, das exemplarisch Bedingungen, Prozessverläufe und Wirkungen interkultureller Qualifizie-rungsmaßnahmen an deutschen Hochschulen beschreibt und dadurch Anwendungswissen für Konzeption, Implementation und Evaluation weiterer bestehender und geplanter interkultureller Qualifizierungsmaßnahmen bietet. This study aims at generating an input-process-output model of intercultural qualification in the context of academic education in Germany. The theoretical framework consists of defining in-tercultural qualification and localizing the topic within educational sciences. The topics intercul-tural competence and intercultural learning are discussed separately. There were two empirical studies: 1) 18 former participants of the Extracurricular Study Program for Intercultural Compe-tence at the Regensburg universities have been interviewed about the program’s learning pro-cesses and learning outcomes. Resulting data were analysed using qualitative methods, yielding a set of hypotheses on relations between preconditions, processes and outcomes of intercultural qualification. 2) At the end of the program, 129 participants completed a questionnaire con-structed on the results of the interview study producing quantitative data. Relevant input, pro-cess and output variables could be identified and were integrated into five user profiles: 1) sensi-tisation, 2) cognitive application, 3) activation, 4) behavioral application, and 5) potentialisation. These profiles were finally arranged in relation to knowledge transfer and behavioral transfer, thus yielding a transfer model of intercultural qualification, and were put in ascending order in an input-process-output model. This theoretically founded and empirically tested model de-scribes exemplarily preconditions, learning processes, learning outcomes, and control variables of intercultural qualification in the context of academic education in Germany. It can be used as a theoretical framework for further research or conceptualisation, implementation, and evalua-tion of intercultural qualification programs.

  • 2010

  • Mertesacker, Marion (2010): Die interkulturelle Kompetenz im internationalen Human Resource Management. Eine konfirmatorische Evaluation. Zugl.: Regensburg, Univ., Diss., 2010. 1. Aufl.. Lohmar: Eul

    Abstract: Im Zuge globaler Trends prägt die interkulturelle Zusammenarbeit in Erscheinungsformen wie multikulturellen Teams, internationalen Firmenkooperationen oder Auslandsentsendungen längst den beruflichen Alltag. Häufig bleibt die erhoffte Wertschöpfung internationaler Verflechtungen aufgrund kulturbedingter Konflikte der beteiligten Parteien jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die Interkulturelle Kompetenz – interkulturelle Fertigkeiten, Fähigkeiten und Eigenschaften, die ein erfolgreiches Interagieren mit fremdkulturellen Personen ermöglichen – wird daher als erfolgskritische Variable interkultureller Zusammenarbeit und Schlüsselqualifikation aller Mitarbeiter an internationalen Schnittstellen erachtet. Im Rahmen der Auswahl und Förderung von Mitarbeitern für internationale Aufgaben in der Praxis des Internationalen Human Resource Management vieler Unternehmen wird die Interkulturelle Kompetenz jedoch nur unzureichend berücksichtigt. Eine Ursache hierfür ist in dem spärlichen Bestand wissenschaftlich fundierter Instrumente zur Erfassung interkulturellen Potenzials zu sehen. Zudem ist die Wissenschaft auch nach über 50 Jahren intensiver Forschung weit davon entfernt, den Personalverantwortlichen ein empirisch validiertes Modell Interkultureller Kompetenz zu präsentieren. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Buch zwei Ziele und spricht so gleichermaßen Personalverantwortliche wie Wissenschaftler des Forschungsfeldes an: Die Autorin validiert und diskutiert diverse Selbstbeurteilungsfragebogen und eine Fremdbeurteilung Interkultureller Kompetenz über ein Interkulturelles Assessment Center in ihrer Eignung für die internationale Personalauswahl. Zudem analysiert sie konfirmatorisch Konstruktbestandteile Interkultureller Kompetenz, die als Kernstück des Werkes über eine Integration der Teilbefunde in eine kausalanalytische Evaluation eines Gesamtmodells Interkultureller Kompetenz münden.

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