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  • 2000

  • Tomasello, Michael (2000): Culture and cognitive development. In: Current Directions in Psychological Science 9 (2), S. 37-40

    Abstract: Human beings are biologically adapted for culture in ways that other primates are not. The difference can be clearly seen when the social learning skills of humans and their nearest primate relatives are systematically compared. The human adaptation for culture begins to make itself manifest in human ontogeny at around 1 year of age as human infants come to understand other persons as intentional agents like the self and so engage in joint attentional interactions with them. This understanding then enables young children (1) to employ some uniquely powerful forms of cultural learning to acquire the accumulated wisdom of their cultures, especially as embodied in language, and also (2) to comprehend their worlds in some uniquely powerful ways involving perspectivally based symbolic representations.

  • 1996

  • Wimmer, Andreas (1996): Kultur. Zur Reformulierung eines sozialanthropologischen Grundbegriffs. In: KOLNER ZEITSCHRIFT FUR SOZIOLOGIE UND SOZIALPSYCHOLOGIE 48 (3), S. 401-425

    Abstract: Sowohl in den Sozialwissenschaften als auch in der breiteren Offentlichkeit erlebte der traditionelle ethnologische Kulturbegriff im letzten Jahrzehnt eine Renaissance. In der fachinternen Diskussion dagegen wurde seit den funfziger Jahren Abstand von einem holistischen und essentialisierenden Kulturverstandnis genommen, weil unter diesen Vorzeichen die Probleme der intrakulturellen Variation, der Machtgebundenheit des Kulturellen, des kulturellen Wandels sowie der Konzeptualisierung individuellen Handelns als unlosbar erschienen. Es wird ein Begriff von Kultur als eines instabilen, offenen Prozesses des Aushandelns von Bedeutungen entwickelt, der bei einer Konsensfindung zur Stabilisierung der Bedeutungshorizonte und zu entsprechenden Prozessen sozialer Schliessung fuhrt. Ausserdem wird zu zeigen versucht, inwiefern sich mit dieser Reformulierung die Schwierigkeiten des klassischen Kulturbegriffs uberwinden lassen. Abschliessend werden die Implikationen diskutiert, welche ein konfliktorientierter Kulturbegriff fur die Stellung der Ethnologie in der politischen Offentlichkeit sowie im Feld wissenschaftlicher Disziplinen hat. zitiert von 250

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