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2000
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(2000) : Zur Rolle von Begrifflichkeiten: Die Auswirkungen eines Gerechtigkeitsrahmens auf die Aufschlüsselung eines moralischen Dilemmas : Eine Forschungsnotiz In: Edelstein, Wolfgang; Nunner-Winkler, Gertrud (Hg.): Moral im sozialen Kontext: 1. Aufl.: Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft), S. 234-258
Abstract: Anhand ausgewählter empirischer Daten wird belegt, dass moralische Dilemmata im Sinne von L. Kohlberg in einer Gerechtigkeitsperspektive "gerahmt" werden können und dass dieses "Framimg" sich grundlegend von der gewöhnlichen Perspektive unterscheidet. Herangezogen werden dabei moralische Dilemmata im Rahmen von Partnerschaftskonflikten. Es wird versucht, die Effekte eines solchen Gerechtigkeits-Framings angemessen zu interpretieren. In diesem Zusammenhang wird Gerechtigkeit als Repräsentation des Politischen analysiert. zitiert von: 5
1981
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(1981): Partnerbeziehung. Vorhandensein des Sexismus und seine Konsequenzen
Abstract: Auswirkungen des Sexismus auf Struktur und Qualitat der ehelichen Partnerschaft werden erortert. Dabei wird unter Sexismus eine generelle Benachteiligung der Frau verstanden, die mit dem "naturlichen" Geschlechtsunterschied begrundet wird und die der Frau in Gesellschaft und Ehe eine untergeordnete Rolle zuweist. Zunachst werden in einem historischen Uberblick grundsatzlich matriarchalische und patriarchalische Familienstrukturen unterschieden. Die strukturellen Ursachen des derzeit vorherrschenden monogam-patriarchalischen Familientyps werden nicht als naturlich-biologisch begrundet betrachtet, sondern vielmehr auf die Erfordernisse arbeitsteilig produzierender sowohl kapitalistischer als auch sozialistischer Gesellschaften zuruckgefuhrt. Zur wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Stellung der Frau wird in diesem Zusammenhang festgestellt, dass sexistische Unterdruckung in den sozialistischen Landern Osteuropas weniger ausgepragt erscheint als in Westeuropa, Nord- oder gar Lateinamerika. Anhand umfangreicher soziodemographischer Daten werden im folgenden Auswirkungen der monogam-patriarchalischen Familienstruktur auf Interaktionen und Machtverteilung zwischen den Ehepartnern, auf die Ehezufriedenheit und Scheidungsinzidenz sowie auf die psychische und physische Gesundheit aller Familienmitglieder dargelegt. Dabei wird die Hypothese entwickelt, dass monogam-patriarchalische und damit sexistische Strukturen unterschiedliche negative Konsequenzen fur beide Ehepartner und ihre Kinder zeitigen und mit verschiedenen psychischen und somatischen Erkrankungen in Beziehung gesetzt werden konnen. Im Zusammenhang mit der gegenwartig zu beobachtenden Krise der monogam-patriarchalischen Ehe werden alternative Formen ehelichen Zusammenlebens, die "partnerschaftliche" und die "offene" Ehe, beschrieben. Abschliessend werden die Konsequenzen patriarchalischer Ehestrukturen und eines entsprechenden Bewusstseins auf seiten der Klienten und des Therapeuten fur die Ehe- und Familientherapie aufgezeigt.
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