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2010
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(2010): Moral judgments and social education. New Brunswick, N.J.: Transaction Publishers
Abstract: Presents a body of research focused on moral judgment conducted in Germany but presented in English to provide the English reader access to studies and essays by German psychologists, sociologists, and philosophers. Contents: (A) Theory and methods. (1) J. Habermas: Philosophical notes on moral judgment theory. (2) G. Lind: The theory of moral-cognitive development: A socio-psychological assessment. (3) G. Lind, J.-U. Sandberger, and T. Bargel: Moral competence and democratic personality. (4) G. Lind and R. Wakenhut: Testing for moral judgment competence. (B) Moral judgment and its social context. (5) H. Bertram: Social inequality and moral development. (6) R. Döbert and G. Nunner-Winkler: Value change and morality. (7) F. Oser and A. Schläfli: The thin line phenomenon: Helping bank trainees form a social and moral identity in their workplace. (8) G. Lind: Attitude change or cognitive-moral development? How to conceive of socialization of the university. (9) G. Portele: How scientists think about science and morality. (10) T. Krämer-Badoni and R. Wakenhut: Morality and the military life-world. (11) Senger: Segmentation of soldiers' moral judgment. (12) M. Schenk and G. Bohm: Single-issue movements: Political commitment and moral judgment. (13) H. Heidbrink: Moral judgment competence and political learning. (C) Philosophical epilogue: Phylogeny and ontogeny. (14) H. A. Hartmann: What is social about morality? Morals, morality, and ethics in social science perspectives. zitiert von: 9
2007
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Hopf, Christel (2007): Frühe Bindungen und moralische Entwicklung. Aktuelle Befunde zu psychischen und sozialen Bedingungen moralischer Eigenständigkeit. Weinheim [u.a.]: Juventa-Verl. (Materialien)
2002
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(2002): Eine andere Stimme?. Universalien oder geschlechtsspezifische Differenzen in der Moral. Heidelberg: Asanger (Reihe Forschung)
Abstract: Empirische Untersuchungsbefunde zur Frage geschlechtstypischer Unterschiede in der moralischen Entwicklung werden vorgelegt. Den Hintergrund bildet die Kontroverse zwischen dem strukturgenetischen, universalistischen Ansatz zur Moralentwicklung von Lawrence Kohlberg und dem geschlechtsspezifischen Ansatz von Carol Gilligan, nach dem Frauen mit der Fürsorgemoral ("care") über eine auf den Nahbereich ausgerichtete "andere Stimme" verfügen als Männer mit der auf die Gesellschaft ausgerichteten Gerechtigkeitsmoral ("justice"). Mit 44 Frauen und 44 Männern im Alter von 21 bis 56 Jahren aus West-Berlin und Leipzig wurden Interviews zu vier Dilemma-Geschichten (Partnerschafts-, See-, Fabrik- und Sterbehilfe-Dilemma) geführt. Inhaltsanalytische Auswertungen der Interviews weisen darauf, das Gilligans These einer weiblichen Fürsorgemoral nicht haltbar ist. Die Befunddarstellung erfolgt getrennt für die vier Dilemma-Geschichten und ist an zahlreichen Interviewausschnitten ausgerichtet. zitiert von: 3
2001
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Edelstein, Wolfgang (2001): Moralische Erziehung in der Schule. Entwicklungspsychologie und pädagogische Praxis. Gedr. nach Typoskript. Weinheim [u.a.]: Beltz (Beltz Pädagogik)
Abstract: Theoretische Überlegungen und empirische Befunde zur Entwicklung des moralischen Denkens von der frühen Kindheit bis zur Adoleszenz werden vorgestellt. Dazu werden zunächst folgende Kontroversen um die Moraltheorie von L. Kohlberg, in der die Periode der Kindheit weitgehend vernachlässigt wurde, diskutiert: (1) Gerechtigkeit und Perspektivenübernahme als zentrale Aspekte der Entwicklungsstufen (2) moralische Gefühle und moralische Motivation, (3) Konzeption der frühen Moralstufen in Kohlbergs Theorie, (4) Entwicklung moralischer Gefühle, eines moralischen Selbst und moralischer Sensibilität in engen Beziehungen. Anschließend wird anhand der Ergebnisse einer Längsschnittstudie gezeigt, wie sich die unterschiedlichen Komponenten moralischer Sensibilität in Freundschaftsbeziehungen im Entwicklungsverlauf von der Kindheit bis zur Adoleszenz ausbilden und verändern. Im Rahmen der Untersuchung wurden 121 Kinder, beginnend im Alter von 7 Jahren und wiederholt im Alter von 9, 12 und 15 Jahren zu einem moral-relevanten Freundschaftskonflikt befragt. Gegenstand des Interviews waren verschiedene Aspekte des sozialen Verstehens und der moralischen Bewertung. Es ließen sich folgende Entwicklungsstufen moralischer Sensibilität in Freundschaftsbeziehungen differenzieren: (1) Niveau 0: kein Verständnis für unterschiedliche Perspektiven, (2) Niveau 1: Differenzierung von Perspektiven, (3) Niveau 2: Koordination von Perspektiven und Selbstreflexion, (4) Niveau 3: Ausdifferenzierung einer generalisierten Beobachterperspektive, Orientierung an Reziprozitätsnormen von Vertrauen und Verlässlichkeit. Implikationen für die moralische Erziehung in der Schule werden deutlich gemacht. zitiert von: 26
1999
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Edelstein, Wolfgang; Nunner-Winkler, Gertrud; Noam, Gil (Hg.) (1999): Moral und Person. 1. Aufl., [Nachdr.]. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft Beiträge zur Soziogenese der Handlungsfähigkeit)
Keywords: Entwicklung, Ethics, Ethik, Gefühl, Individualethik, Moral, Moralische Entwicklung, Selbstbestimmung, Self 1994
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(1994): Moral ist, was nur Grosse dürfen. Das Wahre, Schöne, Gute und das Kind. 1. Aufl.. Düsseldorf: Patmos-Verl. (Thema: Kinder)
Abstract: Moralische Fragen im Zusammenhang mit der Kindererziehung werden diskutiert. Erörtert wird insbesondere, welche moralische Vorstellungen Erwachsene in ihrem Umgang mit Kindern leiten, woher diese Vorstellungen kommen und wie sie an die Kinder weitergegeben werden. - Inhalt:(1) Was ist Moral? - Auf eine gute Frage bekommt man (nicht immer) eine gute Antwort. (2) Das Wahre, Schöne, Gute: Begriffe von gestern oder von morgen? (3) "Das gehört sich so!" - Moral als Verhaltensgerüst und bequeme Ausrede. (4) Zehn Gebote sind genug - oder nicht: Das Korsett der Religion und das des Nihilismus. (5) Im Prinzip ja, in der Praxis aber... - Ethik nach Radio Eriwan. (6) "Aber du hast doch selbst gesagt..." - Moralische Unmoral und unmoralische Moral. (7) Ethik im Schulunterricht: Der steinige Weg zwischen "staatsbürgerlicher Erziehung" und "selbstverantwortlicher Pädagogik". (8) Ethik für Große, Ethik für Kleine: Von einer unmöglichen, aber notwendigen Differenzierung. (9) "Das machen wir alle so, also du auch!" - Kollektivverhalten als Konstituente der Moral. (10) "Was die anderen tun, ist für dich kein Maßstab" - Antikonformismus als praktische Ausflucht. (11) "Ihr wollt das doch bloß nicht..." - Moral als Rationalisierung und ihre Enttarnung. (12) "Der Zweck heiligt die Mittel" - Pragmatismus kontra ideelle Standfestigkeit. (13) "Papi, warum muss man sollen?" - Von der Schizophrenie moralischer Gebote. (14) Selbstbedienungsladen oder notwendiges Gerüst: Vom Sinn einer sinn-losen Einrichtung.
1989
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(1989): Moral in "unmoralischer" Zeit. Zu einer partnerschaftlichen Ethik in Erziehung und Gesellschaft. Heidelberg: Asanger
Abstract: Im Mittelpunkt dieses Buches stehen neue Ergebnisse der interdisziplinären Forschung über die Natur und die Entwicklung der Moral. Die Autoren vertreten unterschiedliche Ansätze, aber die gemeinsame Überzeugung, daß moralische Probleme partnerschaftlich mit Mitteln der Vernunft gelöst werden müssen. Es werden Möglichkeiten und Prinzipien diskutiert, die helfen sollen, Lösungen im Dialog mit anderen zu finden. Grenzen und Möglichkeiten der Förderung moralisch-kognitiver Entwicklung in Erziehung und Gesellschaft werden deutlich gemacht. - Aus dem Inhaltsverzeichnis: (1) G. Lind: Die Entwicklung moralischer Gefühle durch Vernunft und Dialog. (2) G. Nunner-Winkler: Verantwortlichkeit für andere: Das Problem der "positiven" Pflichten". (3) G. Pollitt-Gerlach: Gerechtigkeit und Partnerschaft - Frauen zwischen Familie und Beruf. (4) E. Steinert: Das Frauenhaus als Ort moralischer Entwicklung. (5) A. Higgins: Das Erziehungsprogramm der Gerechten Gemeinschaft: Die Entwicklung moralischer Sensibilität als Ausdruck von Gerechtigkeit und Fürsorge. (6) G. Schreiner: Demokratische Erziehung muß über den Horizont der Kleingruppe hinausgehen! Zu einem Vergleich des Team-Kleingruppen-Modells mit der Gerechten Schulgemeinschaft. (7) W. Lempert: Moralisches Denken, Handeln und Lernen in der betrieblichen Arbeit. (8) R. Wakenhut: Militär und moralischer Diskurs. (9) H. Bertram: Solidarität in einer alternden Gesellschaft. zitiert von: 9
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