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2016
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(2016): Moral opinion polarization and the erosion of trust. In: Social science research 58, S. 34-45. DOI: 10.1016/j.ssresearch.2016.02.008
DOI: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27194650 Abstract: Since Puntam's seminal work on declining levels of social capital, the question of how social trust is formed has reached unprecedented heights of critical enquiry. While most of the current research concentrates on ethnic diversity and income inequality as the main influences driving down generalized trust, we focus on opinion polarization as another potential impact factor on trust. In more detail, we investigate the extent to which polarization over morally charged issues such as homsexuality, abortion and euthanasia affects individuals' likelihood to trust others. We hypothesize that moral issues have a natural tendency to divide societies' opinions into opposing poles and, thus, to challenge social cohesion in modern civil societies. Based on hierarchical analyses of the fifth wave of the World Values Survey (WVS) - comprising a sample of 39 countries - our results reveal that individuals living in countries characterized by more opinion polarization tend to have less trust in other people.
2006
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(2006): Soziales Kapital und soziale Kontrolle. Zu den Determinanten sozialer Kontrolle in Nachbarschaften. In: Kriminalistik 60 (3), S. 177-183
Abstract: Anhand der Daten einer schriftlichen Befragung einer geschichteten Zufallsstichprobe von 3612 Hamburger Bürgern wurden Hypothesen zu den Effekten des generellen und lokalen Sozialkapitals auf die von den Bewohnern praktizierte soziale Kontrolle in ihren jeweiligen Stadtteilen überprüft. Aus einer Sichtung bislang vorliegender Studien wurde abgeleitet, dass eine Person umso häufiger Aktivitäten sozialer Kontrolle im Stadtteil ausübt, (1) je größer das generelle soziale Kapital ist, (2) je häufiger Kontakte zu Nachbarn sind, (3) je stärker das Vertrauen zu Nachbarn ist, (4) je höher die kollektive Wirksamkeit ist, (5) je häufiger physische und soziale Unzivilisiertheiten wahrgenommen werden, (6) je häufiger persönliche und indirekte Viktimisierungen sind, (7) je größer die Unzufriedenheit mit dem Wohnen im Stadtteil ist, (8) je länger Bewohner in einem Stadtteil leben und (9) je eher Personen über Wohneigentum verfügen. Die Ergebnisse der durchgeführten Regressionsanalysen, die auf drei verschiedenen Modellen beruhen, bestätigen positive Effekte des generellen Sozialkapitals, der Nachbarschaftskontakte, der wahrgenommenen Unzivilisiertheiten, der indirekten Viktimisierungen im Stadtteil sowie der Wohndauer und des Alters der Befragten auf das Ausmaß an ausgeübter sozialer Kontrolle. Mögliche Erklärungen dafür, dass das Vertrauen zu den Nachbarn keinen bzw. nur einen schwachen Effekt auf Kontrollaktivitäten aufwies, werden erörtert. Abschließend wird auf einige methodische Probleme der Studie eingegangen.
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