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  • 2015

  • Leidy, Melinda S.; Parke, Ross D. (2015) : Socialization in Infancy and Childhood In: Wright, James D.: International Encyclopedia of the Social & Behavioral Sciences (Second Edition): Oxford: Elsevier, S. 866-872

    Abstract: This article discusses the role of family in the process of socialization in infancy and childhood. This takes several forms, including treating the family as a social system in which parent–child, marital, and sibling subsystems are recognized. The family socialization process is also recognized within an ecological perspective to appreciate how family environments shape and constrain their socialization practices. Specifically, the impact of social change, socioeconomic status, and ethnicity is discussed.

  • 2010

  • Zehnder Grob, Sabine; Morgenthaler, Christoph (2010): Familie, Ritualisierungen und Wohlbefinden von Eltern und Kindern. In: Familiendynamik 35 (3), S. 250-259

    Abstract: Zusammenhänge zwischen familiären Ritualisierungen und dem Wohlbefinden von Kindern und ihren Eltern wurden in 393 Familien der Deutschschweiz untersucht. In diesen Familien wurden je Vater, Mutter und ein etwa zwölfjhriges Kind zu Familienritualen befragt, und zwar zu verschiedenen Situationen, in denen Ritualisierungen beobachtet werden knnen (z. B. Geburtstag, Weihnachten, Abendessen). Dabei wurden Merkmale von Familienritualen erfasst, darunter Regelmäßigkeit, symbolische Bedeutung, gefühlsmäßige Beteiligung. Die Ergebnisse zeigen, dass Ritualisierungen in Familien ein bedeutungsvoller Faktor des Zusammenlebens sind. Kinder und Eltern nehmen Rituale in ihren Familien weitgehend ähnlich wahr. Rituale sind eigenständige, gegenber Kontexteinflssen weitgehend stabile Faktoren des Familienlebens. Sie stehen in einem positiven Zusammenhang mit der Lebens- und Partnerschaftszufriedenheit der Eltern und dem gesundheitsbezogenen Wohlbefinden der Kinder. Noch wichtiger für das Befinden der Familienangehrigen ist allerdings die Qualität der Beziehungen, insbesondere der wechselseitigen Identifikationen in der Familie.

  • 2009

  • Kröger, Christoph; Heinrichs, Nina; Hahlweg, Kurt (2009) : Kompetenz-, Kommunikations- und Problemlösetraining In: Hautzinger, Martin; Pauli, Paul (Hg.): Psychotherapeutische Methoden: Göttingen: Hogrefe, S. 459-519

    Abstract: In einem Literaturüberblick werden Kompetenztrainings, Kommunikationstrainings und Problemlösetrainings, die inzwischen zu den Standardverfahren der kognitiven Verhaltenstherapie gerechnet werden können, besprochen. Zunächst wird auf soziale Kompetenztrainings eingegangen. Es wird geklärt, was soziale Kompetenz ist, typische Bausteine solcher Trainings (Diskriminationstraining, Verhaltensübungen und Rollenspiele) werden geschildert, ausgewählte Beispiele sozialer Kompetenztrainings (Assertiveness-Trainings-Programm, das Gruppenprogramm Sozialer Kompetenzen) werden dargestellt, und es wird auf Anwendungsbereiche solcher Trainings verwiesen. Dann werden Kommunikationstrainings beschrieben. Thematisiert werden dabei die Bausteine eines Kommunikationstrainings mit einem Paar (Sprecherfertigkeiten, Zuhörerfertigkeiten), der Ablauf eines solchen Trainings (Vermittlung eines Rationals, Training der Kommunikation) und das Therapeutenverhalten. In der folgenden Darstellung von Problemlösetrainings wird auf folgende Punkte eingegangen: Vorbereitung des Problemlösetrainings; Struktur des Problemlöseprozesses (Problem- und Zieldefinition, Entwicklung und Bewertung von Lösungsmöglichkeiten, Entscheidung über die besten Lösungsmöglichkeiten, Planung und Umsetzung der besten Lösungsmöglichkeiten, Rückblick und Bewertung der Lösungsversuche, Grenzen des Problemlösetrainings. Abschließend werden Anwendungsbereiche und die Wirksamkeit von Kommunikations- und Problemlösetrainings thematisiert. Im Mittelpunkt steht der Einsatz solcher Trainings bei Beziehungsstörungen, Schizophrenie, affektiven Störungen und Angststörungen.

  • 1981

  • Godoy Haberle, Alejandra (1981): Partnerbeziehung. Vorhandensein des Sexismus und seine Konsequenzen

    Abstract: Auswirkungen des Sexismus auf Struktur und Qualitat der ehelichen Partnerschaft werden erortert. Dabei wird unter Sexismus eine generelle Benachteiligung der Frau verstanden, die mit dem "naturlichen" Geschlechtsunterschied begrundet wird und die der Frau in Gesellschaft und Ehe eine untergeordnete Rolle zuweist. Zunachst werden in einem historischen Uberblick grundsatzlich matriarchalische und patriarchalische Familienstrukturen unterschieden. Die strukturellen Ursachen des derzeit vorherrschenden monogam-patriarchalischen Familientyps werden nicht als naturlich-biologisch begrundet betrachtet, sondern vielmehr auf die Erfordernisse arbeitsteilig produzierender sowohl kapitalistischer als auch sozialistischer Gesellschaften zuruckgefuhrt. Zur wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Stellung der Frau wird in diesem Zusammenhang festgestellt, dass sexistische Unterdruckung in den sozialistischen Landern Osteuropas weniger ausgepragt erscheint als in Westeuropa, Nord- oder gar Lateinamerika. Anhand umfangreicher soziodemographischer Daten werden im folgenden Auswirkungen der monogam-patriarchalischen Familienstruktur auf Interaktionen und Machtverteilung zwischen den Ehepartnern, auf die Ehezufriedenheit und Scheidungsinzidenz sowie auf die psychische und physische Gesundheit aller Familienmitglieder dargelegt. Dabei wird die Hypothese entwickelt, dass monogam-patriarchalische und damit sexistische Strukturen unterschiedliche negative Konsequenzen fur beide Ehepartner und ihre Kinder zeitigen und mit verschiedenen psychischen und somatischen Erkrankungen in Beziehung gesetzt werden konnen. Im Zusammenhang mit der gegenwartig zu beobachtenden Krise der monogam-patriarchalischen Ehe werden alternative Formen ehelichen Zusammenlebens, die "partnerschaftliche" und die "offene" Ehe, beschrieben. Abschliessend werden die Konsequenzen patriarchalischer Ehestrukturen und eines entsprechenden Bewusstseins auf seiten der Klienten und des Therapeuten fur die Ehe- und Familientherapie aufgezeigt.

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