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2003
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(2003) : Fairness in relationships In: Grau, Ina; Bierhoff, Hans-Werner (Hg.): Sozialpsychologie der Partnerschaft: [mit 19 Tabellen]: Berlin [u.a.]: Springer, S. 315-342
Abstract: Aus sozialpsychologischer Sicht werden Fragen nach der Fairness in engen Beziehungen diskutiert. Es wird erörtert, warum die Ausgewogenheit des Gebens und Nehmens für die Qualität von sozialen Beziehungen von Bedeutung ist. Hierbei wird insbesondere auf die Equity-Theorie eingegangen, nach der die Qualität einer Sozialbeziehung davon bestimmt wird, wie ausgewogen sie wahrgenommen wird. Die Grundannahmen der Equity-Theorie werden skizziert und auf intime Beziehungen und Partnerschaften angewandt. Hinsichtlich der Erfassung von Equity in Partnerschaften werden Möglichkeiten der globalen bzw. detaillierten Messung sowie methodische Probleme angesprochen. Ergebnisse einer Analyse von 24 Untersuchungen, die die empirische Überprüfung der Vorhersagen der Equity-Theorie zum Gegenstand hatten, werden vorgestellt: Unausgewogenheit wirkte sich ungünstig auf partnerschaftliche Zufriedenheit, das Erleben von positiven Emotionen, Ärger, Intimität und die Bindung an die Partnerschaft aus. Darüber hinaus zeigte sich auch, dass die Relevanz von Equity für das Fortbestehen einer Beziehung weiterhin ungeklärt ist. Abschließend wird als ein besonderer Bereich der Fairness in Partnerschaften die Aufteilung der Hausarbeit thematisiert.
1998
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(1998): Relationalitat zwischen den Geschlechtern, Konnexionen im Geschlechterverhaltnis. In: Zeitschrift fur Frauenforschung 16 (3), S. 5-21
Abstract: Ausgehend von der Feststellung, dass der Begriff des Geschlecherverhaltnisses zwar ein zentraler Terminus in der feministischen Theorie sowie in der Frauen- und Genderforschung ist, dass er dort aber nicht angemessen definiert ist, werden Uberlegungen zur genaueren begrifflichen Fassung von "Geschlechterverhaltnissen" angestellt. Eingegangen wird in diesem Zusammenhang auf die folgenden Punkte: (1) Unterscheidung der Begriffe "Relation", "Konnexion" und "Nexus", (2) der Begriff der Geschlechterordnungen, (3) der Begriff der Geschlechterbeziehung, (4) familiale geschlechtliche Arbeitsteilung und Paarbeziehung, (5) geschlechtliche Segregation in der Erwerbssphare, (6) die Verknotung bereichsspezifischer Genderbeziehungen und -ordnungen im Geschlechterverhaltnis, (7) der Zusammenhang von Geschlecht und Gesellschaft. zitiert von 49
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