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  • 2012

  • Schmid, Hans Bernhard (2012): Wir-Intentionalität. Kritik des ontologischen Individualismus und Rekonstruktion der Gemeinschaft. 2. Auflage als Studienausgabe. Freiburg; München: Verlag Karl Alber

    Abstract: Wer verstehen will, was Sozialität ist, kann am Phänomen gemeinsamer Absichten, Empfindungen und Überzeugungen nicht vorbeigehen. Dieses Buch deckt die Denkschranken auf, die einer angemessenen Berücksichtigung dieses Phänomens in der Sozialontologie bisher im Wege gestanden haben. In einer kritischen Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen analytischen Handlungstheorie und anknüpfend an vielversprechende und bislang zu wenig beachtete Analyseansätze in der früheren Phänomenologie und Existentialphilosophie werden zentrale Elemente einer adäquaten Theorie gemeinsamer Intentionalität gesammelt. Dabei stellt sich u. a. heraus, daß unsere Blindheit gegenüber der Struktur gemeinsamer Intentionen selbst ein wesentliches Phänomen unseres gemeinsamen Daseins ist. Dieser Befund wird in einer kritischen Auseinandersetzung mit dem ökonomischen Verhaltensmodell diskutiert. "Der Autor zeigt in seinem genau argumentierenden und bemerkenswert elegant geschriebenen Buch, dass es eine ontologische Dimension des 'Zusammenstimmens' gibt, die dafür sorgt, dass kollektives Handeln und sozialer Gemeinsinn auch dann zustande kommen, wenn jeder seinen eigenen Absichten und Zielen folgt." Ludger Heidbrink in der Neuen Zürcher Zeitung Autor/in

  • 2011

  • Felnhofer, Anna (2011): Ethik in der Psychologie. 1. Aufl.. Wien: facultas.wuv (UTB Psychologie)

    Abstract: Ein umfassender Einblick in die ethischen Implikationen der Forschung zu assistiven Technologien in der Gerontologie wird gegeben. Unter assistiven Technologien werden Informations- und Kommunikationstechnologien, technologische Produkte und Dienstleistungen verstanden, die älteren oder von Beeinträchtigungen betroffenen Menschen das Leben erleichtern sollen. Da die im Rahmen der Entwicklung und Implementierung dieser Technologien nötige Forschung häufig an der vulnerablen Zielgruppe durchgeführt wird, wird auf spezifische ethische Probleme eingegangen, die sich aus der Eigenart der Personengruppe ergeben. Nach einer kurzen Einführung in aktuelle Studien zum Thema werden im Sinne einer "Geroethics" insbesondere jene forschungsethischen Aspekte dargestellt und anhand anschaulicher Beispiele verdeutlicht, die spezifische Eigenheiten älterer Menschen, deren krankheitsbedingte kognitive wie emotionale Veränderungen sowie das technologieorientierte Forschungsdesign betreffen. Auf der Grundlage einer kritischen Reflexion des Informed Consent, des Datenschutzes und des Beneficence- und Nonmaleficence-Prinzips soll ein besseres Verständnis der Anwendung dieser ethischen Aspekte in der Forschungspraxis bewirkt werden.

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