Alle Publikationen
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2016
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(2016): Status, Power and Ritual Interaction. A Relational Reading of Durkheim, Goffman and Collins. London: Taylor and Francis. Online verfügbar unter https://ebookcentral.proquest.com/lib/gbv/detail.action?docID=4470503
2015
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(2015): Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft. 9. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft)
2011
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(2011): Status, power and ritual interaction. A relational reading of Durkheim, Goffman and Collins. Farnham: AshgateKeywords: Collins, Randall, Collins, Randall, 1941---Knowledge--Social psychology, Durkheim, Émile, Durkheim, Émile, 1858-1917--Knowledge--Social psychology, Goffman, Erving, Goffman, Erving--Knowledge--Social psychology, Macht, Power (Social sciences), Prestige, Ritual, social importance dynamics, Social interaction--Philosophy, Social psychology--Philosophy, Social status, Social status--Psychological aspects, Sozialstatus
2008
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(2008): Le sens pratique. Repr. Paris: Éditions de Minuit (Le sens commun)
2002
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Welter-Enderlin, Rosmarie (2002): Rituale - Vielfalt in Alltag und Therapie. 1. Aufl.. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme-Verl.
1987
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(1987): Sozialer Sinn. Kritik der theoretischen Vernunft. Frankfurt am Main: Suhrkamp
Abstract: Wir ertragen nur schwer die Analysen von Soziologen, wenn sie unsere Verhaltensweisen in der Perspektive von Regeln oder von Ritualen beschreiben. Gleichwohl erheben wir in der Regel keine Einwände, wenn Ethnologen in dieser Weise über sogenannte primitive Völker sprechen. Warum sind wir dann, wenn es sich um andere handelt, spontan objektivistisch? Und warum nehmen wir für uns selbst und uns allein das Privileg von Freiheit und von Subjektivität in Anspruch? Ein wirkliches Verständnis von Praxis stellt eine doppelte Aufgabe, die sowohl über den Objektivismus (wie z. B. bei Lévi-Strauss) als auch über den Subjektivismus (wie z. B. bei Sartre) hinausführt: es geht darum, sowohl die objektiven Strukturen (z. B. die statistischen Regelmäßigkeiten von Praktiken) als auch die inkorporierten Strukturen (z. B. die sozialen Kategorien der Wahrnehmung) zu objektivieren - was eine auf der Anwendung von Techniken der Objektivierung begründete Distanz voraussetzt. Gleichzeitig geht es aber auch darum, die Objektivierung selbst zu objektivieren: nämlich die Operationen, die den Zugang zu dieser »objektiven Wahrheit« ermöglichen, wie auch den Gesichtspunkt, unter dem sie operieren - um die Distanz zu überwinden, die der Objektivierung innewohnt. Auf diese Weise zu entdecken, daß es eine Objektivität des Subjektiven gibt, daß der Forscher mit seinen Instrumenten der Objektivierung die Vorstellungen, die sich die Akteure selbst über ihre Praxis machen, zerstören muß, um die objektiven Strukturen erfassen zu können, ist selbst noch ein Moment der Objektivität: die kollektiven Illusionen sind nicht illusorisch.
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