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2003
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(2003) : Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft In: Lamnek, Siegfried: Otto-von-Freising-Tagungen der Katholischen Universität Eichstätt: Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft: Opladen; Opladen: Leske + Budrich (Otto-von-Freising-Tagungen der Katholischen Universität Eichstätt)
Abstract: Die Beiträge zur interdisziplinären Fachtagung "Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft", die vom 3. bis 5. Juli 2003 vom Lehrstuhl für Soziologie II an der Katholischen Universität Eichstätt veranstaltet wurde, werden dokumentiert. - Inhalt: (A) Einführung. (1) M. Boatca und S. Lamnek: Gegenwartsdiagnosen zu Gewalt im Geschlechterverhältnis. - (B) Zum sozio-kulturellen Kontext von Gewalt. (2) M. Meuser: Gewalt als Modus von Distinktion und Vergemeinschaftung. Zur ordnungsbildenden Funktion männlicher Gewalt. (3) M. Boatca: Kulturcode Gewalt. (4) J. Kersten: "Gender and Crime". Die Tragweite kulturübergreifender Ansätze. (5) M. Riekenberg: Stichwort über Gewaltkulturen und Narrativität in Lateinamerika. (6) G. Smaus: Die Mann-von-Mann-Vergewaltigung als Mittel zur Herstellung von Ordnungen. (7) M. Bereswill: Gewalt als männliche Ressource? Theoretische und empirische Differenzierungen am Beispiel junger Männer mit Hafterfahrungen. - (C) Genderperspektiven und Gewaltdiskurse. (8) S. Scheerer und N. Schuhmacher: Witz, Geschlecht, Gewalt - am Beispiel von Terrorismus-Witzen. (9) R. Ottermann: Geschlechterdividenden in Gewaltdiskursen. (10) M. Bock: "Natürlich nehmen wir den Mann mit". Über Faktenresistenz und Immunisierungsstrategien bei häuslicher Gewalt. (11) U. Popp: Das Ignorieren "weiblicher" Gewalt als "Strategie" zur Aufrechterhaltung der sozialen Konstruktion von männlichen Tätern. - (D) Jugendgewalt im Geschlechterverhältnis. (12) K. Bruhns: Mädchen in gewaltbereiten Jugendgruppen: Gewaltbereitschaft als Geschlechterkonstruktion. (13) G. Heiland: Aktionsmächtige Girls. (14) K. Boers und A. Pöge: Wertorientierungen und Jugenddelinquenz. (15) D. Oberwittler: Geschlecht, Ethnizität und sozialräumliche Benachteiligung. Überraschende Interaktionen bei sozialen Bedingungsfaktoren von Gewalt und schwerer Eigentumsdelinquenz von Jugendlichen. (16) H. Lukesch: Das Weltbild des Fernsehens. Ausgewählte Ergebnisse einer inhaltsanalytischen Studie zu geschlechtsspezifischen Aggressivitäts- und Prosozialitätsdarstellungen im Fernsehen. (17) M. Walter: Probleme einer kriminalpolitischen Gewalttäter-Typisierung: das Beispiel jugendlicher "Intensivtäter". - (E) Gewalt in und außerhalb von (Intim-) Partnerschaften. (18) J. Gemünden: Gewalt in Partnerschaften im Hell- und Dunkenfeld. Zur empirischen Relevanz der Gewalt gegen Männer. (19) D. Hermann: Gewalttätige Männer und gewaltlose Frauen? Eine kultursoziologische Erklärung geschlechtsspezifischer Unterschiede. (20) B. Krahé: Aggression von Männern und Frauen in Partnerschaften: Unterschiede und Parallelen. (21) J. Mansel: Die Selektivität strafrechtlicher Sozialkontrolle. Frauen und Delinquenz im Hell- und Dunkelfeld, als Opfer und Täter, als Anzeigende und Angezeigte. (22) H. Peters: Ist sexuelle Gewalt schlimmer geworden? Versuch einer definitionstheoretisch begründeten Antwort. (23) H. Kury: Wie werden Opfer von Straftaten gesehen? (24) K. Liebl: Gewalterfahrung und Gewaltentstehung im Polizeialltag. Eine geschlechtsspezifische Untersuchung. - (F) Prävention und Praxis. (25) D. Marth: Frauenhandel - Möglichkeiten der Prävention? (26) S. Lamnek: Sex und Crime - Prostitution und Menschenhandel. (27) U. Auer und Mitarbeiter: Qualitative and quantitative Untersuchung forensischer Gutachten bei Sexualstraftaten. (28) J. Müller: Kinder, Frauen, Männer - Gewaltschutz ohne Tabus.
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