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2016
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(2016): Sozialisation. Über die Vermittlung von Gesellschaft und Individuum und die Bedingungen von Identität. 2. Aufl. 2016. Wiesbaden: Springer VS (Studientexte zur Soziologie)
Abstract: Wie ist soziale Ordnung möglich und wie kommt sie zustande? -- Wie erfolgt die Vermittlung von Gesellschaft und Individuum? -- Wie werden wir, was wir sind, und wie gewinnen wir Identität? -- Welcher Kompetenzen bedarf es, um uns in den Interaktionen des Alltags zu behaupten? Sozialisation ist eine Antwort auf die soziologische Grundfrage nach der Vermittlung von Gesellschaft und Individuum. Die drei Fragen, wie wir werden, was wir sind, wie wir durch unser Denken und Handeln gesellschaftliche Ordnung reproduzieren, aber auch gestalten, und wie wir unsere Identität in der Interaktion mit Anderen herstellen und wahren, standen schon am Anfang der Soziologie. Sie sind in der fortgeschrittenen Moderne noch drängender geworden. Das Lehrbuch stellt die breite soziologische Diskussion von ihren Anfängen bis in die allerjüngste Zeit vor. Für die zweite Auflage wurden alle Kapitel überarbeitet und aktualisiert und die theoretische Diskussion erheblich erweitert. Der Inhalt Wie ist soziale Ordnung möglich und wie kommt sie zustande? Wie erfolgt die Vermittlung von Gesellschaft und Individuum? Wie werden wir, was wir sind, und wie gewinnen wir Identität? Welcher Kompetenzen bedarf es, um uns in den Interaktionen des Alltags zu behaupten? Die Zielgruppen Studierende der Soziologie, der Pädagogik, der Psychologie und der Sozialarbeit Studierende aus Studiengängen für das Lehramt und für erziehende Berufe Alle, die schon immer an Antworten auf die oben genannten Fragen interessiert waren Die Autoren Dr. Dr. Heinz Abels, em. Univ.-Prof. am Institut für Soziologie der FernUniversität in Hagen. Dr. Alexandra König, Akademische Rätin in der Fachgruppe Soziologie der Bergischen Universität Wuppertal
2001
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Edelstein, Wolfgang (2001): Moralische Erziehung in der Schule. Entwicklungspsychologie und pädagogische Praxis. Gedr. nach Typoskript. Weinheim [u.a.]: Beltz (Beltz Pädagogik)
Abstract: Theoretische Überlegungen und empirische Befunde zur Entwicklung des moralischen Denkens von der frühen Kindheit bis zur Adoleszenz werden vorgestellt. Dazu werden zunächst folgende Kontroversen um die Moraltheorie von L. Kohlberg, in der die Periode der Kindheit weitgehend vernachlässigt wurde, diskutiert: (1) Gerechtigkeit und Perspektivenübernahme als zentrale Aspekte der Entwicklungsstufen (2) moralische Gefühle und moralische Motivation, (3) Konzeption der frühen Moralstufen in Kohlbergs Theorie, (4) Entwicklung moralischer Gefühle, eines moralischen Selbst und moralischer Sensibilität in engen Beziehungen. Anschließend wird anhand der Ergebnisse einer Längsschnittstudie gezeigt, wie sich die unterschiedlichen Komponenten moralischer Sensibilität in Freundschaftsbeziehungen im Entwicklungsverlauf von der Kindheit bis zur Adoleszenz ausbilden und verändern. Im Rahmen der Untersuchung wurden 121 Kinder, beginnend im Alter von 7 Jahren und wiederholt im Alter von 9, 12 und 15 Jahren zu einem moral-relevanten Freundschaftskonflikt befragt. Gegenstand des Interviews waren verschiedene Aspekte des sozialen Verstehens und der moralischen Bewertung. Es ließen sich folgende Entwicklungsstufen moralischer Sensibilität in Freundschaftsbeziehungen differenzieren: (1) Niveau 0: kein Verständnis für unterschiedliche Perspektiven, (2) Niveau 1: Differenzierung von Perspektiven, (3) Niveau 2: Koordination von Perspektiven und Selbstreflexion, (4) Niveau 3: Ausdifferenzierung einer generalisierten Beobachterperspektive, Orientierung an Reziprozitätsnormen von Vertrauen und Verlässlichkeit. Implikationen für die moralische Erziehung in der Schule werden deutlich gemacht. zitiert von: 26
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